Verwaltungsrebellen-Labor

Collage aus Bildern zu den Ergebnissen des Projekts "Verwaltungsrebellen-Labor"
Das Projekt „Verwaltungsrebellen-Labor“ haben wir 2020-22 gemeinsam mit dem Kreis Wesel, der Stadt Essen und der Stadt Lünen durchgeführt. Es war eines von 13 Projekten, die das Bundesinnenministerium im Rahmen des Programms „Regionale Open Government Labore“ gefördert hat.

Ziel war es, veränderungsfreudige Menschen in Verwaltungen zu vernetzen und zu stärken. Die Idee: Wenn „Rebell:innen“ gemeinsam die Ärmel hochkrempeln, Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig den Rücken stärken, wächst ihre Wirkung – und der Kulturwandel beschleunigt sich. Gleichzeitig diente das Labor dazu, methodische und soziale Kompetenzen zu stärken.

Damit nicht nur die unmittelbar Teilnehmenden profitieren, haben wir die erprobten Formate sorgfältig dokumentiert und so aufbereitet, dass sie auch andere zum Nach- und Selbermachen einladen.

Formate der Zusammenarbeit im Verwaltungsrebellen-Labor

Hier findet ihr Infos und Materialien zu den einzelnen Formaten:

Verwaltungsrebellen-Netz

Deutschlandweite Online-Community zur Vernetzung von Verwaltungsmitarbeiter:innen

 

Meetups

Mitmachtreffen im Barcamp-Format

 

 

Camp

Großgruppenveranstaltung zum Nachmachen

 

Beim Camp kollektiv erarbeitetes Produkt:
Verwaltungsrebellen-Survival Guide - Frontcover quadratischSurvival-Guide für Verwaltungsrebell:innen

80 Überlebenstipps für veränderungsfreudige Menschen in Verwaltungen

 

KIWI-Banner: Kiwi-Vogel und Schriftzug "KIWI - Kollegiale Impulse, Wissenswerkstatt"KIWI – Kollegiale Impulse, Wissenswerkstatt

Kollegiales Fortbildungs- und Austausch-Programm

 

 

ALEx – Agile Lern-Expedition

Lernzirkel-Format für Verwaltungen

 

 

Wie das Labor weiterlebt

Das Projekt endete im Jahr 2022 aber nicht das, was wir aufgebaut haben. Das Online-Netzwerk und die weiteren Formate haben wir in die Hände des Regionalverbands Ruhr übergeben. Dort sorgt das Team der Digitalen Metropole Ruhr dafür, dass die Angebote für gemeinsames Lernen, Verbünden und Verändern dauerhaft bestehen.

Wir sind sehr stolz, dass die Ergebnisse nicht wie so viele Projekt-Leuchttürme im Sand versunken sind!

Und auch die Initiative Verwaltungsrebellen macht weiter: Wir bloggen weiterhin und zeigen, dass Verwaltung auch anders kann. Draußen in den Verwaltungen wirbeln nach wie vor zahlreiche Verwaltungsrebell:innen, die dicke Bretter bohren, gegen Wände laufen und wieder aufstehen, hartnäckig Veränderungen einfordern, sich gegenseitig den Rücken stärken – und dabei helfen, den Glauben an die Verwaltung nicht zu verlieren.

Collage von Bildern aus Veranstaltungen im Rahmen des Verwaltungsrebellen-Projekts

Mehr zur Labor-Arbeit

Wer mehr über die Ziele, Verlauf und Erkenntnisse des Verwaltungsrebellen-Labors erfahren möchte, wird hier fündig:

Koordinierungskreis des Verwaltungsrebellen-Labors

  • Andreas Ochs, Anne Janssen, Annika Landgraeber (Kreis Wesel)
  • Peter Adelskamp, Margarete Plage (Stadt Essen)
  • Denise Hochschulz, Annika Fuchs (Stadt Lünen)
  • Dorothea Herrmann, Sabine Schwittek (Initiative Verwaltungsrebellen)